CAMP-BERICHT: Nun musste ich Farbe bekennen

CAMP-BERICHT: Nun musste ich Farbe bekennen

DORIS

Es ist schon wirklich lange her, aber ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich das erste Mal mit Tobias Greb konfrontiert wurde. Es war im Jahre 2001. Ich saß vor meinem Fernseher und zappte mich so durch die Programme. Plötzlich war ich bei Sat.1 gelandet und lauschte den Worten von Tobias. Er erzählte davon, wie er sein Leben verändert hat und schließlich den Kampf gegen seine Kilos gewonnen hat. Ich war fasziniert! Könnte das wohl auch bei mir funktionieren? Ich startete den ersten Versuch.

Ich ließ mir das Buch schicken und hielt mich strictk an die vorgegebenen Mengenangaben. Es funktionierte. Ich nahm in ca. drei Monaten 25 Kilo ab. Ich war begeistert… Kurz darauf schlug mir mein Schicksal wieder ein Schnippchen. Meine Haut begann sich wesentlich zu verändern. Ich bekam Stück für Stück weiße Flecken am ganzen Körper. Das war für mich ein wirklicher Schock. Ich hatte durch meinen Gewichtsverlust gerade wieder angefangen aufzuleben. Aber diese Tatsache zog mir den Boden unter den Füßen weg. Ich ließ mich wieder hängen. Ich fiel in alte Gewohnheiten zurück, schlimmer als je zuvor und mein Gewicht erhöhte sich im Laufe der Zeit wieder drastisch. Ich war dann irgendwann so weit, dass ich keine Notiz mehr davon nahm, ob ich mehr oder weniger wog. So vergingen die Jahre. Immer wieder traf ich auf Tobias Greb. Er flimmerte über meinen Fernsehschirm und die Berichte über seine Camps ließen in mir immer wieder die Sehnsucht nach einer Veränderung aufkeimen. Mir war klar, dass ich aus meiner gewohnten Umgebung ausbrechen müsste, damit sich effektiv etwas ändern würde, aber dazu fehlte mir schließlich und endlich der Mut. So ging wieder viel Zeit ins Land…

Am 4.November 2007 war es dann so weit. Ich hatte die Nase voll…

Ich wollte so nicht weiterleben. Ich saß vor meinem Laptop und surfte mal wieder planlos auf der Tobias Greb Webseite rum.

Plötzlich entschied ich mich dazu, eine Anfrage zu starten. Ich schrieb Tobias eine Email. Ich erklärte meine Situation und fragte nach, ob es möglich sei, für längere Zeit mit ihm zu trainieren. Ich hatte dafür einen Zeitraum von drei Monaten eingeplant. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass diese Anfrage im Sand verlaufen würde, sonst hätte ich mich wahrscheinlich niemals getraut. Weit gefehlt! Am nächsten Tag rief mich Tom vom Tobias Greb Team an. Ich war geschockt! Denn damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Dieses Gespräch trieb mir den Schweiß auf die Stirn! Ich war von meiner eigenen Courage überrollt! Naja, nun musste ich Farbe bekennen! Tom machte mir ein Angebot für insgesamt neun Wochen. Vier Wochen Basic-Camp und fünf Wochen Personal-Training. Nachdem ich meine persönlichen Zweifel ausgeräumt hatte, ging es darum, meine Familie davon zu überzeugen, dass das eine gute Entscheidung sei. Es war kein leichter Weg, so viel kann ich dazu sagen. Da ich mich jedoch innerlich für Gran Canaria entschieden hatte, stellte ich mich allen Zweiflern in den Weg. Ich ließ mich einfach nicht mehr aufhalten und so mussten sie irgendwann akzeptieren, dass ich fliegen würde.

Am 12. Januar 2008 flog ich also mit Restzweifeln, jedoch nicht minder euphorisch nach Gran Canaria, um meinen Kilos den Kampf anzusagen. Das Training war anfangs die Hölle. Denn mit so viel Gewicht fünf Stunden Sport zu überstehen ist nicht einfach! Trotzdem, ich blieb dran. Nach zwei Wochen hatten sich meine Muskeln dann wohl damit abgefunden, dass sie zukünftig mehr gefordert würden. Ich hatte zwar immer noch tierischen Muskelkater, aber es fiel mir in der Gemeinschaft des Camps und im Personal-Training mit Tobias immer leichter mich selbst zu fordern – Eine tolle Erfahrung – kann ich nur empfehlen! Die neun Wochen vergingen und die Kilos purzelten. Es ergab sich so, dass ich mich dazu entschied länger auf der Insel zu bleiben. Ich war mittlerweile ein fester Bestandteil des Tobias Greb Teams geworden und das Abnehmen lief irgendwann ganz von alleine. Ich ging regelmäßig zum Sport, ernährte mich gesund und begann Stück für Stück ein anderer Mensch zu werden. Ich muss zugeben, dass es mich schon mit Stolz erfüllt, wenn ich neben meiner alten Hose stehe und mir klar wird, was ich erreicht habe. Es ist sehr ungewohnt für mich, wenn Menschen von dem was ich getan habe begeistert sind und das mir gegenüber äußern, aber es ist vor allem ein hammergeiles Gefühl!

Mein Rat an alle, die mit sich unzufrieden sind und daran zweifeln, dass sie es schaffen könnten:

Sei mutig und geh die Sache an! Du kannst nur gewinnen!

Eure Doris

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