CAMP-BERICHT: Ab ins Basic-Camp

CAMP-BERICHT: Ab ins Basic-Camp

CLAUDIA

Schon seit einiger Zeit wollte ich mich für ein Basic-Camp in Gran Canaria anmelden. Nur leider war es als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern mit den angebotenen Terminen nicht so einfach zu vereinbaren und zudem mache ich, wenn ich schon Urlaub habe, gerne etwas mit meinen Kindern zusammen. Als ich dieses Jahr im Frühjahr wieder mal auf der Internetseite von Tobias stöberte, entdeckte ich das Angebot „Basic Camp“, terminlich geschickterweise in den bayerischen Schulferien gelegen. Also: Schnell angemeldet!

Meine Kinder (13 und 11 Jahre), die sportlich sehr unterschiedlich ambitioniert sind, haben auch sehr verschieden reagiert: 1x suuuper, 1x wüüürg. (Dazu muss man sagen, dass die Unsportliche der beiden Traummaße hat (170cm groß / 53 kg) und ich hoffte, Ihr den Sport im Camp etwas schmackhafter zu machen!). Mit diesen unterschiedlichen Erwartungen ging es am 15. August nach Gran Canaria. Nach unserer Landung wurden wir schon von Karin und Isabella erwartet und in die Bungalowanlage in Playa del Ingles gebracht. Jetzt konnten wir uns erst mal akklimatisieren, bis zum ersten Wiegen und Messen mit Tobias um acht Uhr abends. Dort lernten wir auch unsere Mitstreiter kennen, die zum Teil schon eine Woche Basic-Camp hinter sich hatten und uns von Ihren Erfahrungen berichten konnten, oder am gleichen Tag mit uns angereist waren. Danach ging es gleich zum Abendessen ins „facecook“ (Tobias und Toms Restaurant), wo sich dann später der Rest der Greb-„Crew“ vorstellte. Hier wurden bis spät abends auch immer die Mau-Mau, Uno, Schummeln, Skip-Bo,…- Turniere mit Christina und den Kids ausgetragen.

Für den nächsten Tag waren in der Früh um Acht gleich zwei Sporteinheiten (Step und BBP) mit Miranda angesetzt. Danach gab es Frühstück und erst mal etwas Zeit zum Entspannen. Mittags dann Kochkurs mit Tobias und anschließend gemeinsames Essen und abends noch mal 2 Sporteinheiten mit Tobias (erst hat er uns mit den Biogyms gequält, um uns dann mit seinem Hüftschwung beim Latino wieder zu besänftigen!)

Am Dienstag war Radfahren angesagt. Da hatte ich erst ein bisschen Bammel, als ich die profi-ausgestatteten Mountainbiker beim Veranstalter gesehen habe. Zum Glück sind die aber nur mit dem gleichen Bus gefahren und wir „Normalos“ haben eine schöne (leichte) Tour durch das Inselinnere gemacht. Wer nicht mehr konnte oder wollte, hatte jederzeit die Möglichkeit in den Bus einzusteigen, der uns immer begleitet hat. Besonders die letzte Abfahrt, die Serpentinen Richtung Mogan den Berg runter hat allen sehr viel Spaß gemacht. Am gleichen Abend ging es noch zum Dünenlauf mit Tom. Richtig anstrengend, wenn man versucht eine Düne zu erklimmen und man sieht den ganzen Sand von oben nachrutschen, aber auch richtig lustig. Hier durfte Tom (ich glaube zum ersten Mal) die Erfahrung machen, dass ihn jemand überholt, was meiner kleineren Tochter gleich den Spitznamen „Speedy“ einbrachte.

Als besonderes Highlight steht beim Family-Camp die Delphin-Tour mit auf dem Programm. Dazu sollte man wissen, dass man dafür wirklich hochseetauglich sein oder vorher entsprechende Tabletten schlucken sollte, da man sonst von diesem Ausflug nicht viel hat. Wir hatten das Glück ein großes Rudel von Delphinen zu treffen und die Kinder wären am liebsten mit ins Wasser gesprungen. Die Fotoausbeute hielt sich aber leider in Grenzen, da es nicht so einfach ist, sich mit einer Hand so festzuhalten, dass man nicht über Bord geht und mit der anderen Hand den Fotoapparat zu halten und auch noch abzudrücken, wenn sich ein Delphin an der Wasseroberfläche zeigt.

In der zweiten Woche durften die Kinder mit Christina shoppen gehen und T-Shirts kaufen, die dann mit selbst ausgewählten Motiven bemalt und beim nächsten Abendessen stolz präsentiert wurden. Als Highlight würden meine Kinder sicher die Übernachtung mit Christina im eigens gebuchten Bungalow, mit Pizza, Eis, Süßigkeiten, Kartenspielen, Filme gucken….. bezeichnen. Da waren wir Erwachsene fast ein bisschen neidisch.

Zurückblickend kann ich sagen, dass man sehr oft seinen inneren Schweinehund überwinden muss, sehr oft am liebsten alles hinschmeißen würde, letztendlich aber am Schluss doch das Erfolgserlebnis beim Abschlusswiegen hat, das die ganzen Qualen (so empfindet man es zwischendurch wirklich) rechtfertigt. Wir hatten zusammen so viel Spaß, ich habe noch in keinem Urlaub so schnell die Gedanken an die Arbeit abstellen können und meine Kinder wären am liebsten bei Tobias eingezogen und auf Gran Canaria geblieben. Für sie steht schon fest, dass wir das in den nächsten Ferien wieder machen müssen, am liebsten schon gleich Weihnachten! (Also Tobias, dann streng Dich mal mit den Terminen an!)

Eure Claudia

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